1968 - 1978

Session: 1968/1969 

Erstes Prinzenpaar wurde Ulla Faßhauer und Günter Sommer. Zum Hofmarschall wurde Engelbert Schneider gewählt.

 

Nun konnte der Verein seine karnevalistische Arbeit beginnen. Fastnacht 1969 wurde der erste Umzug mit sieben Festwagen gestartet. Dieser Umzug fand sehr großen Anklang bei unserer Bevölkerung, so daß in Zukunft jedes Jahr ein Umzug in das Programm des Vereins aufgenommen wurde. Hier gilt unser Dank allen Hilkeröder Vereinen, die sich mit Festwagen an den Rosenmontagsumzügen beteiligten und dadurch den Umzug bereichert haben.

Session:1969/1970 

Zum zweiten Prinzenpaar wurde Adalbert Ahlborn und seine Frau Irene gewählt.

 

Zum Hofmarschall wurde Jürgen Teichert benannt. Auch dieser Rosenmontags­umzug war mit sieben Wagen wieder ein Erfolg. Da die Begeisterung in Hilkerode zunahm, machte man sich Gedanken, wie man den Karneval in Hilkerode noch größer aufziehen könnte.

 

Am 22.2.1970 stellten sich Peter Conrady, Hermann Sommer und Hermann Ballhausen aus beruflichen Gründen nicht wieder zur Elferratswahl. Somit wurden Karl Henkel, Karl Brämer und Günter Behrmann in den Elferrat gewählt. Neuer Präsident wurde Wilfried Gatzemeier. Weiterhin wurden zum Schriftführer Paul Gerlach, zum Kassenwart H J. Nolte und zum stellvertretenden Präsidenten Gerhard Bührmann gewählt.

Session: 1970/1971 

Den ersten großen Büttenabend im »Wiener Hof« am 13.10.1970 eröffneten Prinz Bernd I. und seine Prinzessin Uta I. mit ihrem Hofmarschall Jürgen Teichert.

 

Dieser Büttenabend wurde vorwiegend von Aktiven des Bilshäuser Carnevals Clubs, mit dem zu diesem Zeitpunkt freundschaftliche Beziehungen bestanden, gestaltet, da den Aktiven des Hilkeröder Carnevals Verein zu diesem Zeitpunkt noch der Mut für die »Bütt« fehlte.

 

Die neu gegründete Prinzengarde in der Besetzung: Herwig Bredereck, Irmgard Wetzko, Elisabeth Käsehage, Hildegard Geißler, Renate Ballhausen (Oberdorf), Renate Ballhausen (Rüderhäuser Weg), Adelheid Busch und Astrid Sanetra konnte an diesem Abend erstmals in neuen Gardekostümen ihr Können unter Beweis stellen. Die Tänze der Garde wurden von H.U. Wollersen eingeübt. Dieser Büttenabend mit all den Darbietungen konnte als gelungen angesehen werden.

 

Am Rosenmontagsumzug 1971 beteiligten sich acht Wagen. Einer war schöner als der andere. Besonderen Anklang bei der Bevölkerung fand die »Rakete« von H.J. Ahlborn und Hubert Schaaf, nebst dem Ponywagen von Franz Wiegmann und Karl Bley. Allen acht Wagenbauern wurde gedankt und mit einem »Guten Tropfen« bedacht. Der erste große Maskenball am Rosenmontag war sehr gut besucht und es herrschte eine gute Stimmung. Die darauf folgende Jahreshaupt­versammlung am 13.3.1971 brachte wiederum Wahlen und somit neue Elferrats­mitglieder. Die Mitglieder Bührmann, Brämer und auch Präsident Gatzemeier stellten sich nicht wieder zur Wahl. Somit wurden Erhard Schmidt, Franz Wiegmann und H.J. Ahlbom in den Elferrat gewählt, zum Hofmarschall wurde Hermann Wetzko, zum Stellvertreter Leo Hoch bestimmt. Die Versammlung dankte Wilfried Gatzemeier für seine Tätigkeit im HCV und ernannte ihn zum Ehrenpräsidenten. Der Elferrat wählte aus seinen Reihen H.J. Ahlborn zum Präsidenten. Gleichzeitig übernahm Elferratsmitglied Günter Behrmann die Prinzengarde als deren Übungsleiter.

Session: 1971/1972

Am 17.7.71 fasste der Elferrat den Beschluss, eigene Büttenredner aus Hilkerode zum Büttenabend herauszubringen. Spontan erklärten sich auch F.J. Wiegmann, G. Behrmann, K. Henkel und G. Bührmann dazu bereit. Zusätzlich sagten vier Büttenredner aus Bilshausen zu. Als Sitzungspräsident wurde W. Gatzemeier bestimmt. In dieser Sitzung wurde auch erstmals ein Wahlmodus zur Wahl von Elferratsmitgliedern verabschiedet. Jedes Jahr scheiden die Hälfte des Rates aus; einmal fünf und einmal sechs werden neu gewählt. Zum ersten Mal sollten am Büttenabend Karnevalsorden verliehen werden, so wie es in den Hochburgen des Karnevals üblich ist.

 

Den Büttenabend eröffneten Prinz Gerd I und seine Prinzessin Hiltrud I. mit ihrem neuen Hofmarschall Hermann Wetzko.

 

Durch das Ausscheiden von zwei Tänze­rinnen wurden M. Sommer, B. Bertram und W. Behrmann neu in die Prinzengarde nominiert, welche nun mit neun Mädchen tanzte. Alle anwesenden Gäste waren überrascht, daß sich gleich vier Hilkeröder in die »Bütt« wagten. Die Hilkeröder Büttenredner standen den Rednern aus Bilshausen nichts nach. Somit war der erste Schritt für einen eigenen Hilkeröder Büttenabend getan.

Am 12.12.1971 gibt der Präsident HJ. Ahlborn sein Amt aus persönlichen Gründen zurück. Die Geschäfte leitet bis zur Jahreshauptversammlung wieder W. Gatzemeier.

 

Nach dem 11.11. war dann eine ruhige Zeit für die Mitglieder. Erst die letzte Zeit vor den »Tollen Tagen« wurde wieder arbeitsmäßig genutzt und die Vorarbeit zum Gelingen unseres Festes geleistet.

Der Tanzabend am Fastnachtssonntag war gut besucht. Der Rosenmontags­umzug hatte sich gegenüber zum Vorjahr noch gesteigert, nicht zuletzt durch den neu gebauten Prinzenwagen. Der Kostümball am Abend war sehr gut besucht und % der anwesenden Gäste waren kostümiert. Zum Katerfrühstück fanden sich wieder alle lustigen Mitglieder ein und es wurde gut gegessen. Da bekanntlich Fisch schwimmen muss, wurde auch gut getrunken, so dass dieser Tag einen harmonischen Kamevalsausklang fand.

Die Jahreshauptversammlung am 13.3.1972 brachte einige Neuwahlen mit sich. So schieden in diesem Jahr K. Henkel, H.J. Nolte, P. Gerlach, G. Behrmann und A. Sommer aus dem Elferrat aus. Neugewählt wurden die Herren Wilfried Gatzemeier und Ulli Wollersen. Paul Gerlach, Günter Behrmann und H.J. Nolte wurden wiedergewählt. Somit war der Elferrat vollzählig. Die Versammlung wählte W. Gatzemeier zum neuen Präsidenten. Sein Stellvertreter wurde P. Gerlach. Die Kassenführung übernahm H.J. Nolte und die Schriftführung P. Gerlach. Der Präsident dankte dem scheidenden Prinzenpaar mit dreifachem Helau, sowie den Wagenbauern, die sich wieder sehr viel Mühe gegeben hatten.

 

Der neue Beitragssatz wurde vom Elferrat wie folgt ausgearbeitet: Verlobte und Verheiratete zahlen 29,— DM, männliche Mitglieder 20,— DM und weibliche Mitglieder 12,— DM, wobei jedes Mitglied bei allen kamevalistischen Veran­staltungen freien Eintritt haben sollte. Dieser Vorschlag wurde nach ausgiebiger Diskussion von der Versammlung angenommen. Dem Antrag von Elferratsmit­glied G. Behrmann, im nächsten Jahr einen Kinderkarneval zu veranstalten, wurde statt gegeben.

Session: 1972/1973

Den Büttenabend 1972 eröffneten Prinz Hermann I. und seine Prinzessin Adel­heid I. mit ihrer Garde.

 

Durch das Ausscheiden von Hedwig Bredereck, Irmgard Wetzko, Hildegard Geißler, Astrid Sanetra und Prinzessin Adelheid kamen Ulla Beseke, Cornelia Ballhausen, Renate Lehmann, Jutta Müller und Michaela Gerlach neu in die Garde. Als Hofmarschall fungierte Leo Hoch. Neben vier Bilshäuser Büttenredner stellten sich wiederum F.J. Wiegmann, K. Henkel, G. Behrmann, G. Bührmann und Wilfried Gatzemeier in die »Bütt«. Durch die Darbietungen aller Aktiven wurde dieser Büttenabend ein voller Erfolg.

 

Zum Rosenmontag wurden die Ortsvereine angeschrieben, sich an dem Umzug mit einem Fest-Wagen zu beteiligen. So konnten mit Privatwagen, Elferratswagen, Prinzenwagen, Big Apple (2 Wagen), elf Festwagen am Umzug teilnehmen. Rektor Bitzan sagte zu, dass die Schüler der Schule Hilkerode wieder als Fußvolk mit marschieren würden. Der Rosenmontagsumzug war mit aktuellen Jahresthemen ausgestaltet worden und nach Meinung der Hilkeröder wieder ein voller Erfolg.

 

Erstmals fand in diesem Jahr ein Kinderkarneval statt, der bei den Kindern sehr viel Anklang fand. Dieser Kinderkameval soll auch in Zukunft beibehalten werden. Der Kostümball am Rosenmontagabend wurde mit sehr vielen Kostümen gestaltet. Man kann sagen, attraktive Preise fördern auch attraktive Kostüme zu Tage. Zum Katerfrühstück am Dienstag kamen viele durstige Kehlen. Es wurde ein schöner Saisonabschluss, an dem unser Vereinswirt Ernst Kruse mit Gattin großen Anteil hatte. Die Jahreshauptversammlung brachte wiederum Neu­wahlen. So stellten Erhard Schmidt und Paul Beseke ihre Elferratsmitgliedschaft zur Wahl, weil sie der Meinung waren, es müssten auch mal jüngere Herren in den Rat. Zur Wahl standen Hubert Rust, Franz Wiegmann, H.J. Ahlborn und Herbert Dornieden. Die Herren Rust, Wiegmann und Domieden wurden wiedergewählt. Hinzu kamen F.J. Wiegmann, H. Wetzko und G. Rust. Somit war der Elferrat mit W. Gatzemeier, P. Gerlach, H.J. Nolte, G. Behrmann, U. Wollersen, H. Rust, G. Rust, F.J. Wiegmann, H. Dornieden, H. Wetzko und F. Wiegmann besetzt. Ein besonderes Dankeschön vom Präsidenten erhielt H.J. Ahlbom. Seine Ideen beim Wagenbau sind nicht zu übertreffen. Er bat ihn, auch weiterhin so aktiv mitzu­arbeiten wie bisher.

 

Da der Präsident W. Gatzemeier aus beruflichen Gründen nicht immer in Hilkerode anwesend sein konnte, stellte er sein Amt zur Verfügung. Die Ver­sammlung wählte bei 48 ja, 2 nein und zwei Stimmenthaltungen Günter Behr­mann zum neuen Präsidenten des HCV. Die Versammlung dankte und verab­schiedete den alten, und begrüßte den neuen Präsidenten mit 3fachem Helau. Präsident G. Behrmann gab der Versammlung bekannt, daß noch vor Anfang der neuen Session eine Satzung vom Elferrat ausgearbeitet wird, zur gerichtlichen Anmeldung des Vereins als eingetragener Verein. Am 13. Mai 1973 überreichte der Präsident G. Behrmann dem Spielmannszug anlässlich ihrer Fahnenweihe einen Wandteller des Hilkeröder Carnevals Vereins.

 

Am 13.10.1973 lud G. Behrmann zu einer außerordentlichen Hauptversamm­lung ein. Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit gibt der Präsident die Tages­ordnung bekannt.

Verlesen der letzten Niederschrift (Jahreshauptversammlung 27.4.73)

Verlesen der Satzung und Beschlussfassung über Annahme derselben im Hinblick auf gerichtliche Eintragung des Vereins (e.V.)

Wahl des 1. Vorsitzenden

Wahl des stellv. Vorsitzenden

Wahl eines Schriftführers

Wahl eines Kassenführers

Wahl eines Elferratspräsidenten

Verschiedenes

 

Der Präsident G. Behrmann erläutert das Zustandekommen der Satzung wie folgt: Nach Ausarbeitung einer Vorlage wurde diese vom Elferrat durchge­arbeitet. Nach Rücksprache mit dem Amtsgericht über die formelle Richtigkeit der Satzung wurde jedem einzelnen Anwesenden eine Satzung zur Diskussion und Beschlussfassung vorgelegt. Nach ausgiebiger Diskussion der jeweiligen Paragraphen bittet der Präsident um Beschlussfassung. Die Versammlung war einstimmig mit der Satzung einverstanden. Der bisherige Präsident Behrmann, stellvertretender Präsident und Schriftführer Gerlach und Kassierer Nolte legten darauf hin ihre Ämter nieder. Das Mitglied Paul Gerlach wurde bis zur Wahl des 1. Vorsitzenden zum Versammlungsleiter benannt. Er bittet die Versammlung um Vorschläge für den 1. Vorsitzenden. Es werden drei Vorschläge eingebracht: Herbert Dornieden, Franz-Josef Wiegmann und Günter Behrmann. Die Herren Dornieden und Wiegmann lehnen nach Befragung ab. So wurde G. Behrmann bei einer Stimmenthaltung auf zwei Jahre zum 1. Vorsitzenden des HCV gewählt. Für den stellv. Vorsitzenden wurden G. Bührmann und Hiltrud Rust vorge­schlagen. G. Bührmann lehnte ab. So wurde Hiltrud Rust von der Versammlung auf drei Jahre zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Für den Schriftführer kam nur ein Vorschlag, Paul Gerlach. Er wurde für drei Jahre zum Schriftführer gewählt. Zur Wahl eines Kassierers kam auch nur ein Vorschlag, Hermann-Josef Nolte. Er wurde für zwei Jahre in den Vorstand gewählt. Damit war der geschäfts­führende Vorstand vollzählig. Da die Wahl eines Elferratspräsidenten laut Satzung nur dem Elferrat obliegt, wurde bis zur Jahreshauptversammlung Herbert Dornieden für das Amt des Elferratspräsidenten bestimmt.

Am 3. April 1974 wurde der Hilkeröder Carnevals Verein in das Vereinsregister Nr. VR 119 im Amtsgericht Duderstadt eingetragen.

Session: 1973/1974 

Seine Tollität Prinz Karl-Heinz I. und seine Lieblichkeit Prinzessin Renate I. eröffneten mit ihrem Hofmarschall Leo Hoch und der neuformierten Prinzengarde für U. Beseke, M. Gerlach, J. Müller und M. Sommer kamen C. Brauner, Ch. Gerlach, M. Jakobi und R. Grünewald den Büttenabend der Session 73/74.

 

Endlich war es uns gelungen einen Büttenabend nur mit Hilkerödern zu gestalten. Diese waren Helga Lange (Bajazzo) Edith Lange (Schulmädchen) Hedwig Bredereck und Agnes Bley (Mariechen und Billa) Karl-Heinz Kruse (Ein Hippie) Karl Henkel (Doktor vom Lande) G. Behrmann (Der Kameramann) Paul Gerlach (Der Horoskopbräutigam) F.J. Wiegmann (Die Putzfrau Struwwelig) und das Gesangstrio H. Bredereck, G. Behrmann und Siegfried Wollersen (Die lustigen Eilertaler) mit ihrem Lied von den Ellertalern:

 

Man trinkt das Bier und auch den Wein

nicht nur am schönen Rhein,

man müsste auch mal hier in Hilkerode sein.

Beginnt man da den Karneval, ja dann ist dort was los,

ja dann ist dort die Stimmung riesengroß.

* * *

Die Feuerwehr, der MGV und auch der Sportverein,

und auch die Schützen woll'n bei uns mal lustig sein.

Denn hier am schönen Ellerstrand, ihr wisst es ganz genau,

da rufen alle Narren laut »Helau«.

* * *

Das Prinzenpaar mit seiner Gard' und auch der Elferrat,

und dieser volle Saal, der ist ganz schön in Fahrt.

Wir feiern heute Karneval, so wie's am Rhein geschieht,

drum kommt und stimmet alle ein bei unserem schönen Lied:

 

Refrain: Und da geht's

Humba, humba, humba täterä, täterä, täterä

                                                              Text: Bredereck/Behrmann

 

Als Gast hatten wir den Bilshäuser Spitzenbüttenredner Georg Engelhardt, genannt »Der Schwatte«. Dieser Abend blieb allen unvergesslich, soviel wurde gelacht und geschunkelt. Zur Vorbereitung auf den Rosenmontagsumzug wurden wieder alle Vereine und die Schule angeschrieben, die auch zusagten einen Wagen zu bauen. Auch Siegfried Herschel, H.J. Ahlborn und K. Kruse machten wieder beim Umzug mit. Natürlich begleitete uns wie in den vorhergegangenen Jahren unser Spielmanns­zug, in dem wir die musikalische Untermahlung hatten, die jeder Rosenmontags­umzug braucht. Die bunt gekleideten Schulkinder gaben dem Umzug ein noch lebhafteres Bild. Nach dem traditionellen Wurstessen kamen die Kleinsten unseres Dorfes, und sie feierten »ihren Karneval«. Mit Gesangseinlagen von G. Behrmann, der Kapelle U. Wollersen, »Rucki Zucki« und »La Bostella« wurde dieser Kinderkarneval ein großes Fest der Kleinen. Zum Maskenball am Abend kamen dann die »Großen« mit ihren prachtvollen bunten Kostümen. Die Kapelle U. Wollersen machte viel Stimmung und so waren alle Gäste in Hochform. Zum Abschluss der Session war dann wieder unser Katerfrühstück.

 

Zur Jahreshauptversammlung begrüßte der Vorsitzende G. Behrmann die erschienenen Mitglieder und verabschiedete das Prinzenpaar mit einem 3fachen Helau. Da P. Gerlach, G. Behrmann und H.J. Nolte dem Vorstand angehören, schieden sie aus dem Elferrat aus. W. Gatzemeier, U. Wollersen und F.J. Wieg­mann stellten sich nicht mehr zur Wahl. Die Versammlung wählte Joachim Schmidt, Heinz Bredereck, Peter Conrady, Richard Schulze, Hartmut Weiner und Jürgen Teichert in den Elferrat. Die Wahl des vom Elferrat gewählten Präsidenten fiel auf P. Conrady. Sein Stellvertreter wurde H. Dornieden. Herr Henri -Mar­schall, unser passionierter Rosenmontagskameramann, zeigte zum Abschluss der Versammlung seine Filme von den Sessionen 1971, 1972, 1973 und 1974, die er an diesem Abend dem HCV als Vereinseigentum überreichte. Die Versammlung brachte ihm ein recht herzliches Dankeschön und ein dreifaches Helau dar. Am 20. Mai 1974 überreichte der 1. Vorsitzende G. Behrmann dem Männergesangsverein anlässlich seines 100-jährigen Bestehens einen Wandteller des Hilkeröder-Carnevals-Verein.

Session: 1974/1975 

Die Session 1974/75 eröffneten seine Tollität Prinz Manfred I. und seine Lieblichkeit Prinzessin Elisabeth I.

 

Die Prinzengarde hatte sich personell verändert. So kamen für Beatrix Bertram, Renate Lehmann, Cornelia Ballhausen, Waltraud Behrmann und Elisabeth Käsehage die Damen Gaby Kurth, Rita Wüstefeld, Monika Busch, Angelika Böning und Annegret Käsehage in die Garde. Schade war es an diesem Abend, das zwei andere Veranstaltungen in Hilkerode statt­fanden, so dass der Saal nur mäßig besetzt war. Trotzdem gaben sich alle Aktiven sehr viel Mühe, die Gäste in Stimmung zu bringen. So konnte dieser Abend zur Zufriedenheit aller abgeschlossen werden. Das Kappenfest am Samstag vor dem Rosenmontag war dann wieder stärker besucht, was sich auch sofort auf die Stimmung bemerkbar machte. Die große Überraschung kam dann am Rosenmontag. Elferratspräsident Peter Conrady präsentierte zum ersten Mal, nach Absprache mit Rektor Bitzam von der Schule ein Kinderprinzenpaar mit Wolfgang I. und Thekla I. Das Kinderprinzenpaar fuhr in einer eigenen Kutsche beim Schulfußvolk mit. Außer den beiden Prinzenwagen nahmen die Schulkinder mit ihren Lehrkräften, Sportverein, Gesangverein, Kolpingsfamilie, Debattenclub, Humbugrat, Elferratswagen und natürlich unser Spielmannszug am Umzug teil, der mit Begeisterung von den Zuschauern von nah und fern aufgenommen wurde. Anschließend fand das Wurstessen und der Kinderkarneval statt. Mit »Ihrem« Prinzenpaar herrschte bei unseren Kleinen auf dem Saal im Wiener Hof Jubel, Trubel, Heiterkeit.

 

Die »Großen« ließen diese Stimmung am Abend des Rosenmontags von Anfang an wieder aufleben, so dass dieser Abend ein ausgelassener Rosenmontagsball wurde. Das Katerfrühstück war mit »Gerichtsverhandlung«, Rollmöpsen und Bier ein Abschluss der 3 tollen Tage, wie man ihn sich nicht schöner vorstellen kann.

 

Bei der Jahreshauptversammlung standen H. Dornieden, H. Rust, G. Rust, H. Wetzko und F. Wiegmann zur Wahl. F. Wiegmann und R. Schulze gaben ihre Elferratsmitgliedschaft zurück. H. Dornieden, G. Rust, H. Rust und H. Wetzko wurden wiedergewählt. Dazu kamen H. Käsehage und M. Jüttemann. Somit war der Elferrat vollzählig. Zum Hofmarschall wurde J. Argut gewählt. Die Wahl des Elferratspräsidenten fiel wieder auf P. Conrady, sein Stellvertreter wurde H. Dornieden. Der Vorsitzende G. Behrmann dankte allen Aktiven, den ausge­schiedenen Ratsmitgliedern und nicht zuletzt dem Prinzenpaar für ihr reizvolles Auftreten in der Session mit einem 3fachen Helau.

Session: 1975/1976 

Pünktlich um 20.11 Uhr zog der Elferrat nach den Klängen des Narrhalla- Marsches der Kapelle »Die Rhythmiker« ein. Nach den Büttenrednern Helga Lange und Paul Gerlach stellte P. Conrady das neue Prinzenpaar der Session 75/76 vor.

Die Spannung im Saal löste sich erst, als Prinz Erwin I. und Prinzessin Renate II., Hofmarschall J.Argut und die Prinzengarde, J. Ballhausen für A. Böning, in den Saal einmarschierten.

 

Nach der Regierungserklärung des Prinzen folgte dann der Huldigungstanz der Garde, die stürmischen Applaus erhielt. Dann wurde dem Prinzen die neu angeschaffte Prinzenkette überreicht. Schlag auf Schlag ging es dann mit Büttenreden weiter. Die Prinzengarde führte zusätzlich noch einen Schautanz vor (Amapola), der durch die originellen selbstgenähten Kleidchen und Höschen sehr viel Begeisterung und Beifall einbrachte. Alle Büttenredner waren erstaunt über den eigenen Hilkeröder Karnevalsorden, den sie für ihre Büttenreden vom Elferratspräsidenten P. Conrady überreicht bekamen. So konnte dieser Büttenabend wieder als gelungen angesehen werden.

Unser Vereinsmitglied Erhard Schmidt machte uns mit dem Kasseler Karneval Verein Süd bekannt. Zwei Herren vom Vorstand aus Kassel luden wir zu unserem Büttenabend ein. Sie waren erstaunt, dass man in einer so kleinen Gemeinschaft, so einen Büttenabend aufziehen kann. Besondere Anerkennung fand die Prinzen­garde, die am 14.2.1976 in der Kurhessenhalle Niederzwehren (Kassel) vor 2000 Zuschauern tanzen durfte. Mit einem Bus fuhren auch einige Hilkeröder mit. Obwohl die Kasselaner verwöhnt sind, 3 mal Deutscher und 5 mal Vize­meister im Gardentanz, 2 mal Deutscher und 4 mal Vizemeister bei den Tanzmariechen, bekamen unsere Mädels sehr viel Anerkennung und Applaus von der doch für unsere Verhältnisse sehr großen Zuschauerkulisse. Ein sehr großes Erlebnis für die Garde war das Bundesdeutsche Prinzengardenturnier in der Stadthalle von Kassel, zu dem wir auch eingeladen wurden. So hatten die Mädels der Prinzengarde eine arbeitsreiche Zeit bis zu ihrem nächsten Auftritt beim Kappenfest, zu dem natürlich viele neue Tanzschritte eingeübt wurden.

 

Das Kappenfest war gut besucht und der Tanz der Prinzengarde wurde durch das Einstudieren neuer Passagen noch interessanter. Gleichzeitig wurde auch das Kinderprinzenpaar Thomas I. und Doris I. vorgestellt.

 

Am Rosenmontag begann um 10.00 Uhr unser Rosenmontagsumzug. Der Spielmannszug, die Schulkinder mit ihren Lehrkräften und viele Wagen fanden sich auf dem Schulhof ein. Allen voran natürlich unsere freiwilligen Helfer der Feuerwehr, mit Ortsbrandmeister Ferdinand Albrecht, die uns bei den bisherigen Umzügen immer sicher durch die Straßen führten. Ihnen sei an dieser Stelle unser besonderer Dank ausgesprochen. Herzlichen Dank auch an die Lehrerschaft mit Rektor T. Bitzan und Konrektor Wiek, die sich bisher voll für die Interessen des HCV eingesetzt haben. Es wurden wieder viele attraktive Wagen gebaut, u.a. »Lokal mit Pufferverkauf«, und »Die Kanone«, die den Sportverein in die Höhe schießen sollte. Dieser Umzug fand eine sehr große Resonanz bei den Hilkerödern, aber auch bei den Zuschauern aus unseren Nachbarorten.

 

Das Wurstessen war gut besucht und es schmeckte allen hervorragend. Sehr große Begeisterung zeigten die Kinder bei ihrem Fest. Erstmals trat Thomas Käsehage in die Bütt und sang den Kindern das Lied »Schmittchen Schleicher« vor. Als Mädchen verkleidet sang er »Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur du denkst«. Er bekam soviel Beifall, dass er diese Lieder gleich zwei- und sogar dreimal singen musste.

Er hatte den Kindern gezeigt, das es nicht nur die »Großen« können. Spontan meldeten sich noch andere Kindergruppen, die auch Lieder vortrugen, so dass der Kinderkarnevalsball mit Vorträgen und Liedern bunt gemischt war.

 

Das Kostümfest am Abend war sehr stark besucht. Sogar auswärtige Gäste konnten begrüßt werden. Da fast alle Gäste kostümiert waren, fiel es der Jury bei ihrer Bewertung schwer, die richtige Auswahl für die Prämierung zu finden.

 

Zum Katerfrühstück fanden sich alle durstigen Kehlen ein. Es wurde geschunkelt und gelacht, so dass es bis zum Ende feucht fröhlich herging.

 

Zur Jahreshauptversammlung konnte der Vorsitzende G. Behrmann 42 Mitglieder begrüßen und verabschiedete das Prinzenpaar Erwin und Renate ganz herzlich. Bei der Wahl des Vorsitzenden und des Kassierers wurden G. Behrmann und H.J. Nolte von der Versammlung einstimmig wiedergewählt, ebenso P. Conrady, J. Teichert, H. Weiner und H. Bredereck als Elferratsmitglieder. Präsident blieb nach Wahl des Elferrates P. Conrady und sein Stellvertreter H. Dornieden. Unter

Punkt Verschiedenes wurde das Thema Kinderprinzengarde angeschnitten. Es hatten sich bisher 10 Kinder angemeldet. So konnte mit der Gründung der Kindergarde begonnen werden. Da Herr Marschall aus Gesundheitsgründen nicht mehr filmen konnte, stellte sich Georg Grünewald zur Verfügung und zeigte seinen Film von den 3 tollen Tagen. Die Versammlung war begeistert, zumal es sich erstmals um einen Tonfilm handelte. Auch G. Grünewald war bereit, seinen Film dem HCV zu überlassen. Wieder war eine Session vergangen, die allen viel Spaß und Freude bereitet hatte.

Session: 1976/1977

Am 6.11.1976 eröffnete Elferratspräsident P. Conrady den Büttenabend der Session 76/77. Nach dem Büttenredner Paul Gerlach (Der Strohwitwer) wurde das Prinzenpaar Prinz Karl I. und seine Prinzessin Agnes I. mit dem Hofmarschall J. Argut dem närrischen Volk vorgestellt.

 

Nach der Regierungserklärung des Prinzen und dem Huldigungstanz der Garde

C. Brauner, M. Jakobi, R. Wüste­feld, J. Ballhausen, E. Ballhausen, H. Germerott, C. Wendland, Ch. Gerlach und B. Bachmann ging es Schlag auf Schlag weiter mit Büttenreden. Helga Lange (Loblied auf die Männer), A. Argut (Schlussverkauf), G. Behrmann (Der Glöckner vom Rathausturm), H. Bredereck (Die Sorgen der Frau Müller), A. Seseke (Kammerjäger Stanislaus), E. Lange (Oh, diese Kinder), Thomas Käsehage (Lieder: Wenn du denkst und Schmittchen Schleicher), E. Wetzko (in Vertretung für Bruder Hermann: Der Pantoffelheld). Die Lachmuskeln des Publikums wurden sehr in Anspruch genommen. Nach dem Finale wurde noch bis in den frühen Morgenstunden getanzt.

Am 18.2.77 traten die Büttenredner H. Wetzko und P. Gerlach mit der Prinzen­garde in Duderstadt beim Bundesgrenzschutz auf.

 

Das Kappenfest am 19.2.77 war ein großartiger Auftakt zu den 3 tollen Tagen. Bei einem vollen Saal im Wiener Hof trat erstmals die neugegründete Kinderprinzengarde in der Besetzung K. Schleyer, D. Hoch, A. Wollersen, E. Prinz, M. Sommer, A. Seseke, U. Acker, C. Stange, B. Grünewald, C. Weiner, M. Lange, B. Dornieden, H. Neise, B. Bley und S. Gerlach auf.

 

Der Tanz der Kindergarde wurde von M. Jakobi und P. Conrady einstudiert. Der vorgetragene Tanz fand so viel Begeisterung beim Publikum, dass die Kleinen eine Zugabe bringen mussten. Aber auch dem Kinderprinzenpaar Hartmut I. und Martina I. zollte das Publikum viel Bewunderung.

Am Rosenmontag nahm der HCV zum ersten Mal neben dem Westeröder-Carnevals-Club und Cacilia Duderstadt an einem Umzug in Duderstadt und einem Empfang im Rathaus teil. Pünktlich um 11.30 Uhr begann der Rosen­montagsumzug. Unter Teilnahme von 8 Festwagen führte der Umzug vom Schulhof über den schon traditionellen Weg durch unser Dorf. An der Kirche wurde dem Prinzenpaar, wie schon in den vergangenen Jahren, von unserem Ortsbürgermeister Clemens Stroetmann, nach einer in Versform gehaltenen, sehr hochprozentigen, feuchten Rede, der Ortsschlüssel und die Regentschaft für die 3 tollen Tage in Hilkerode übergeben. Musikalisch umrahmt wurde der Umzug von unserem Spielmannszug. Zum ersten Mal war auch der Fanfarenzug Duderstadt dabei.

 

Nach unserem Wurstessen begann um 15.00 Uhr der Kinderkarneval. Wenn man in den Jahren gesehen hat, mit wie viel Freude und Begeisterung die Kinder bei der Sache waren, braucht man um den Fortbestand des HCV nicht besorgt sein.

 

Am Abend des Rosenmontags feierten wir dann unser Kostümfest. Es ist und bleibt der Höhepunkt der 3 tollen Tage in Hilkerode. Unsere Erwartung, die schon bei der großen Resonanz im vorigen Jahr von uns sehr hochgeschraubt war, wurde bei weitem noch übertroffen. Eine fünfköpfige Jury hatte es diesmal bei der Fülle von Kostümen wiederum bei ihrer Bewertung sehr schwer. Auch diese Veranstaltung war gut besucht, und die Stimmung hätte nicht besser sein können.

 

Am Dienstag, so nach und nach, versammelten sich die Aktiven zum Katerfrühstück. Strafen waren oder wurden noch zur Genüge notiert. Ein »Oberlandesgericht« unter Vorsitz des Gerichtspräsidenten Paul Gerlach (P.G.) und dem Anklagevertreter Paul Sommer (P.S.) war schnell zusammengetreten. Bei Rollmöpsen und Bier wurde viel gelacht und gesungen. Es war eine Mordsgaudi. Wenn man einen Schlussstrich unter der Session 76/77 zieht, so kann man sagen: »Es waren wieder Tage, die man so schnell nicht vergisst!« Zur Jahreshaupt­versammlung standen dann wieder Neuwahlen an. So stellten sich Hiltrud Rust und Paul Gerlach nicht wieder zur Wahl. Die Wahl für den 2. Vorsitzenden fiel auf P. Dittmer. Zum Schriftführer wählte die Versammlung Monika Sommer. Aus dem Elferrat schieden H. Dornieden, H. Rust, G. Rust, H. Wetzko, H. Käsehage, M. Jüttemann und H. Bredereck aus. Bis auf H. Bredereck wurden alle wieder­gewählt. Für ihn kam Karl-Heinz Käsehage in den Rat. Zum Ratspräsidenten wurde wiederum P. Conrady gewählt. J. Argut behielt sein Amt als Hofmarschall.

 

Zum Schluss der Versammlung verabschiedete der Vorsitzende G. Behrmann das Prinzenpaar mit einem 3fachen Helau und sprach die Hoffnung auf eine ebenso erfolgreiche Session 77/78 aus.

Session: 1977/1978 

Am Kommersabend bei den Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen des Spielmannszuges wurde auch unsere kleine Prinzengarde eingeladen.

Durch ihre tänzerischen Darbietungen wurde der Kinderprinzengarde so viel Beifall gezollt, dass sie eine Zugabe bringen musste. Beim Festakt überreichte der Vorsitzende G. Behrmann einen Wandteller mit dem Wappen des Hilkeröder-Carnevals-Vereins.

 

Den Büttenabend der Session 1977/78 eröffnete der Elferratspräsident P. Conrady, und stellte das diesjährige Prinzenpaar Dieter I. und seine Prinzessin Marie-Luise I. dem närrischen Volk von Hilkerode vor.

 

Nach dem Huldigungstanz der beiden Garden hatten die Büttenredner das Wort. Nach den beiden Toilet­tenfrauen vom Göttinger Bahnhof (Wilma und Edith Lange) kam Willi Gietz und stellte sich als DDR Besucher vor. G. Behrmann (Der schöne Leopold) brachte ein Loblied auf die Männerwelt dar. Adelheid Argut meldete sich aus dem Volke und gab dem schönen Leopold mächtig contra, in dem sie ein Loblied auf die heile Frauenwelt von sich gab. Der Schautanz der kleinen Garde wurde mit viel Beifall bedacht. Die große Garde führte ein kleines Bühnenstück (Romeo und Julia) vor. Paul Gerlach stellte sich als müder Beamter und Edith Lange als hundertprozentiger Junggeselle vor. Darauf folgte der Hit des Jahres 77 mit dem Gesangs­duo »Baccara«. Thomas Käsehage und Hans-Jörg Schaaf, beide als Damen ver­kleidet, sangen die Lieder »Yes, Sir I can boogie« und Sorry, i'm a Lady«. Im Gesang und in der Gestik standen sie den beiden Star's nichts nach und es wurde ein so großer Erfolg, dass beide mehrere Zugaben bringen mussten. Als Sologesang trugen Th. Käsehage sein »Schmittchen Schleicher« und H.J. Schaaf »Tanze Samba mit mir« vor. Alfons Seseke (Das Fischlein) wurde, wie im vergangenen Jahr als Kammerjäger Stanislaus, stürmisch gefeiert. K. Henkel hielt einen Rückblick auf das verflossene Jahr 1977 in Hilkerode. In seiner Büttenrede nahm er viele Hilkeröder auf den Arm. Den Abschluss machte Hermann Wetzko (einer der Spitzenredner von Hilkerode) mit seiner Büttenrede »Der Gastarbeiter aus Italien«. Er brachte die Gemüter der Gäste noch mal so richtig auf Hoch­touren, bevor das Tanzbein geschwungen wurde, um diesem Abend einen würdigen Abschluss zu geben.

 

Zu Beginn der 3 tollen Tage in Hilkerode fand das Kappenfest statt. Die Kapelle »Die Rhythmiker« mit Ulli Wollersen und seinen Mannen machten viel Stimmung, so dass der Tanzabend bei hervorragender Stimmung verlief. Kinderprinzenpaar war in diesem Jahr Prinz Michael I. und Prinzessin Karin I.

Der Rosenmontag war wieder gut gelaufen. Um 9.00 Uhr fuhr man nach Duderstadt, um an dem Umzug durch die Stadt teilzunehmen. Beim Empfang im Rathaus wurde dem Bürgermeister mit seinem Gefolge eine Stange mit ver­schiedenen Würsten von unserem Wurstsammler Leo Hoch überreicht. Diese Zeremonie wurde mit einem dreifachen »Helau« begleitet, wobei der Kuss der Prinzessin nicht fehlte.

Die Umzugsbeteiligung in diesem Jahr war leider nicht so gut wie in den Jahren zuvor. Ein Appell an die Vereine sei hier gesagt: »Miteinander und füreinander zum Wohle der Hilkeröder Bevölkerung!!«

Der Besuch im Kindergarten war eine Freude für die kleinsten Hilkeröder. Bonbons für die Kinder und eine Spende zur Beschaffung von Spielsachen wurde von den Kindergärtnerinnen mit großer Freude entgegengenommen.

 

Nach dem Wurstessen fand der Kinderkarneval statt. Hier machten die Kleinen viel Stimmung und sie konnten sich nach Herzenslust austoben.

Das Kostümfest war wiederum so richtig nach dem Geschmack der Hilkeröder

Narren. Kostüm an Kostüm reihte sich zur Prämierung auf. Keine beneidenswerte Aufgabe für die Jury, die die Preise zu verteilen hatte.

 

Das Katerfrühstück war auch gut besucht. Es wurde gefeiert bis auch der letzte Narr müde war.

Zur Jahreshauptversammlung standen der Vorsitzende und der Kassierer zur Wahl. Da keine anderen Vorschläge eingebracht wurden, wählte die Versammlung G. Behrmann zum Vorsitzenden und H.J. Nolte zum Kassierer wieder. Bei der Ersatzwahl des Elferrates wurden P. Conrady, J. Schmidt, H. Weiner von der Versammlung wiedergewählt. Für J. Teichert kam H. Preitz in den Elferrat.

Der Vorsitzende G. Behrmann dankte allen Aktiven und dem Prinzenpaar Dieter und Marie-Luise für ihre Amtszeit und für ihr Auftreten außerhalb unserer Gemeinde und schloss mit den Worten:

Auf auf ihr lieben Leute, ich wünsche euch das Beste,

zu unserem 10-jährigen Wiegenfeste!