Chronik des HCV

Der karnevalistische Gedanke war schon in den früheren Jahren, nach dem 1. Weltkrieg, in Hilkerode vorhanden. Jedoch war es immer nur Stückwerk einiger weniger.

Der wirkliche Durchbruch kam erst nach dem 2. Weltkrieg. Hier war es teils die Initiative einiger Privatpersonen, teils aber auch die einzelner Ortsvereine, die versuchten, die Fastnacht abwechselnd zu gestalten. Dieses war auch zunächst von Erfolg gekrönt. Doch die Versuche waren alle nicht von langer Lebensdauer; nach wenigen Jahren kam der Karneval wieder zum erliegen. Vielleicht dadurch bedingt, dass sich niemand so recht verantwortlich fühlte.

Nur ein für den Karneval voll verantwortlicher Verein konnte hier Abhilfe schaffen.

  

Dieses waren auch die Gedanken des Stammtisches »Der Sieben«: Peter Conrady, Hubert Rust, Hermann-Josef Nolte, Wilfried Gatzemeier, Hermann Sommer, Franz-Josef Wiegmann und Albert Sommer, die ihr Domizil in der Gast­wirtschaft Wagner hatten.

Helga Lange und ihre Mutter »Tante Lieschen«, Inhaberin der Gastwirtschaft Wagner, hatten großen Anteil an der Gründung des HCV. Von diesem Stammtisch ging die Initiative zur Gründung eines Karnevals- Vereins sowie die Einladung zur Gründungsversammlung aus.

Diese Gründungs­versammlung fand am 15. Dezember 1968 in der Gastwirtschaft Wagner unter der Leitung von Peter Conrady statt.

41 Personen trugen sich bei dieser Versammlung spontan in die Mitgliederliste ein. Damit war der Hilkeröder Carnevals Verein -HCV- gegründet. Der erste Elferrat setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Peter Conrady, Hubert Rust, Wilfried Gatzemeier, Hermann Sommer, H.Josef Nolte, Fr.Josef Wiegmann, Albert Sommer, Paul Gerlach, Gerhard Bührmann, Paul Beseke sen. und Hermann Ballhausen.

Zum Präsidenten wurde Peter Conrady gewählt. Die Schriftführung übernahm Wilfried Gatzemeier und für die Kasse war Hermann-Josef Nolte verantwortlich

Gründungsmitglieder

Gründungsmitglieder bei einem Treffen aus dem Jahr 2009


weitere Jahre sind in der Navigation zu finden: 1968 - 1978